Was kostet mich eine Filmproduktion?

Was kostet mich eine Filmproduktion?

Mit diesen Faktoren machen Sie Ihren Dienstleister transparent

Es gibt unterschiedlichste Werbeagenturen und Filmproduzenten. Als Außenstehender sind Qualität und das Preis-/Leistungsverhältnis schwer zu beurteilen. Dazu kommt die Frage, was für ein Projekt überhaupt benötigt wird und am Ende wirklich zielführend ist. Die Kosten können zwischen 2.000€ und mehr als 25.000€ liegen. In diesem Beitrag erhalten Sie hilfreiche Tipps, um den richtigen Anbieter für Ihr Projekt zu finden und schwarze Schafe zu entlarven.

Verständlichkeit

  • „Das Design des Moodboards muss catchy aber nicht zu clickbaitmäßig sein, damit der Content später eine hohe CTR abwirft!“
  • „Das kannst du crossmedial publishen.“

Haben Sie etwas verstanden? Agenturen und Produzenten, die nur so mit Fachbegriffen und Fremdwörtern um sich schmeißen, sind oft schwer einzuschätzen. Brauchen Sie erst Lexika zur Beurteilung des Angebotes, macht es die Anfrage deutlich komplizierter. Fragen Sie ihren Dienstleister in so einem Fall nach einer Vereinfachung- Sie brauchen das Fachvokabular nicht selbst zu beherrschen. „Storyboard, Moodboard und Shotlist“ – was benötige ich wirklich?

Die Bandbreite eines Angebots reicht von reiner Planung und Organisation, über Equipment Bereitstellung, redaktionelle Begleitung, das Engagieren professioneller Sprecher und Schauspieler, die Auswahl unterschiedlichster Drehorte, bis hin zur Ausarbeitung von Special-Effekts und Animationen. Viele dieser Dinge sind bei Hollywoodproduktionen ein fester Bestandteil, bei einer Filmproduktion für ein mittelständisches Unternehmen aber kein Muss.

Hier reichen in der Regel Storyboard, Equipment, Kameramann, optional Sprecher und eine redaktionelle Begleitung, um ein schönes Ergebnis zu bekommen. Man muss hier immer Kosten und Nutzen gegeneinander abwiegen, um einen Mittelweg zu finden, der die eigenen Vorstellungen des Films erfüllen kann.

Transparenz

Es sollte klar und deutlich kommuniziert werden, welche Arbeitsschritte zu welchem Zeitpunkt durchgeführt und erledigt werden. Auch das Angebot der Agentur sollte verständlich formuliert sein und im Vorfeld besprochen werden. Lassen Sie sich erklären, welche Arbeitsschritte wann und wieso nötig sind. Fragen Sie nach, ob es Arbeitsberichte gibt, in denen Sie die Arbeitsstunden der Mitarbeiter nachvollziehen können. Gibt es Pauschalen oder wird nach Arbeitsaufwand berechnet? Sie möchten ja schließlich wissen, wohin Ihr Geld geflossen ist und was damit passiert.

Agentur oder Filmproduzent sollten jederzeit Auskunft über den Stand Ihres Projektes geben können.

Sind diese Optionen gegeben, können Sie sicher sein, einen seriösen Partner gefunden zu haben.

Kosten

Die Preisspanne kann bei einer Filmproduktion kann enorm sein. Je nach Agentur, Anspruch und Aufwand werden Preise von 2.000- 25.000 € und mehr aufgerufen. Wichtig ist es, den Fokus, auf das gewünschte Ergebnis zu legen.
Dreharbeiten bedeuten oft mehr Arbeit, als es im ersten Moment den Anschein macht. Filme sind Dienstleistungen und kein fertiges Produkt. Das heißt, es gibt wenig feste Kosten, der Anteil an variablen Kosten ist jedoch sehr hoch. Hier kommt es auf die Menge der individuell eingesetzten Arbeitsleistung und den Technikeinsatz bei der Videoproduktion an, was wiederum von Ihren Zielen abhängig ist. Wie viel kostet zum Beispiel ein drei minütiger Film?

So leicht lässt sich das nicht sagen: Es ist möglich bei einem Budget von 10.000 bis 15.000€ sowohl einen zehn minütigen Film als auch einen dreißig sekündigen Film zu produzieren. Vergleicht man das Ganze mit dem Deutschen Spielfilm, kostet hier schon eine Filmminute durchschnittlich 31.000€. Bei Hollywood werden noch weitaus höhere Summen aufgerufen.

Bei der Kalkulation von Unternehmensfilmen gibt es drei wichtige Kostenstellen:

Vorproduktion:

  • Meetings
  • Storyboard und Sprechertext
  • Location Suche / Drehortbesichtigungen
  • Konzeption
  • Castings
  • Drehbuch
  • Moodboard
  • Shotlist

Filmdreh:

  • Größe und Qualifikation des Filmteams
  • Filmtechnik
  • Anzahl der Drehtage
  • Vielzahl der Drehorte
  • Requisiten
  • Schauspieler
  • Vorbereitung des Drehorts

Post Production / Nachbearbeitung:

  • Filmschnitt (Rohschnitt und Feinschnitt)
  • Farbkorrekturen
  • Animationen
  • Musik / Kompositionen
  • Geräusche und Sounds
VorproduktionFilmdrehPost Produktion /
Nachbearbeitung
  • Meetings
  • Storyboard und Sprechertext
  • Location Suche / Drehortbesichtigungen
  • Konzeption
  • Castings
  • Drehbuch
  • Moodboard
  • Shotlist
  • Größe und Qualifikation des Filmteams
  • Filmtechnik
  • Anzahl der Drehtage
  • Vielzahl der Drehorte
  • Requisiten
  • Schauspieler
  • Vorbereitung des Drehorts
  • Filmschnitt (Rohschnitt und Feinschnitt)
  • Farbkorrekturen
  • Animationen
  • Musik / Kompositionen
  • Geräusche und Sounds

Grundsätzlich sollten Sie es als positiv bewerten, wenn Sie auf der Internetseite einer Filmagentur Preisangaben finden, die die Kosteneinschätzung für Sie leichter macht. Transparenz ist das A und O.

Achten Sie, wenn vorhanden, auch auf Rezensionen und bestehende Produktionen. Jeder professionelle Produzent legt Wert darauf, seine Ergebnisse auf der Webseite oder einem eigenen YouTube-Kanal zu präsentieren.

Passen Ergebnisse und Stil zu Ihrem Unternehmen? Hier können Sie erste Anzeichen finden, ob das Kosten-/Nutzenverhältnis bei Ihrem Wunschanbieter ausgewogen ist, die Qualität der Arbeit stimmt und Kosten, wie Ergebnisse Ihren Erwartungen entsprechen.

Fazit

Achten Sie auf die Transparenz der Anbieter. Sie sollten schon auf der Webseite einen ersten Eindruck über Kosten und Zeitaufwand bekommen. Auch auf Nachfragen sollten Sie gezielte, fachkompetente Antworten erhalten. Agenturen und Filmproduzenten, die Sie auf dem Laufenden halten und zwischenzeitlich über den Stand der Arbeiten informieren sind in der Regel seriös. Wenn es während der Produktion Ihres Films keine Zwischenfragen oder Zwischenergebnisse gibt, sollten Sie hellhörig werden. Arbeitet ein Anbieter transparent und kann sogar Monatsberichte und Arbeitsstunden nachweisen, sollte es keine Probleme geben. Achten Sie allgemein auf eine verständliche und transparente Arbeitsweise- dann befindet sich Ihr Filmprojekt in guten Händen.

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Ihre Ansprechpartnerin:

Jana Trant
Projektleitung Filmproduktion
Performance Medien
E-Mail: j.trant@pf-medien.de
Telefon: 02373 95950

Diese 3 kostenlosen Angebote katapultieren Sie online nach oben

Diese 3 kostenlosen Angebote katapultieren Sie online nach oben

Nutzen Sie diese einfachen Tipps und Anleitungen zur besseren Eigenvermarktung im Internet

Online-Sichtbarkeit ist teuer. Oder nicht? In diesem Beitrag möchten wir Ihnen das Gegenteil beweisen. Wir haben Ihnen drei kostenlose Angebote zusammengestellt, die Sie mit wenig Aufwand für eine besser Online-Sichtbarkeit einsetzen können.

Google My-Business – kostenlos auf Platz 1

Google My-Business ist eine von Google bereitgestellte Erweiterung. Unternehmen haben hier die Möglichkeit, ihren Standort, Öffnungszeiten und Kontaktdaten, ihre Branche, Produkte & Dienstleistungen, Bilder, ihr Logo, ihre Adresse und Kontaktmöglichkeiten einzutragen.

Vorteil ist die kostenlose Platzierung auf Seite eins bei Google-Suchanfragen. Der My-Business-Eintrag hilft Ihnen vor allem bei zwei Dingen: Zum einen bei lokalen Suchanfragen nach Dienstleistungen oder Angeboten. Zum anderen bei der Suche nach Ihrem eigenen Markennamen.

Die Beliebtheit bei Nutzern liegt auf der Hand. Schnell können Angebote verglichen, Rezensionen von Unternehmen angesehen und Kontaktdaten genutzt werden, ohne die Webseite besuchen zu müssen.

So legen Sie einen Google-Businesseintrag an:

Legen Sie auf www.google.de/business ein Google Konto für Ihr Unternehmen an
Die Oberflächenbedienung ist simpel. Fügen Sie alle Informationen wie Öffnungszeiten, Angebote und andere relevante Informationen über Ihr Unternehmen hinzu. Sie können hier auch Bilder und Verknüpfungen zu Ihrer Social Media Seiten einbinden. Diese werden später in der Suche direkt angezeigt.

Für den Eintrag, die Nutzung und Verwaltung von Einträgen bei Google My-Business berechnet Google keine Gebühren. Google My-Business ist insbesondere für lokale Geschäfte relevant, da Google die Suche nach lokalen Anfragen erkennt und diese über den ersten Webseiten zum Thema platziert. So stehen Sie bei Google prominent auf der ersten Seite. Das Gleiche gilt auch für Markennamen. Immer wenn nach Ihrem Unternehmen gesucht wird, zeigt sich dieser Eintrag prominent neben Ihrer Webseite. Sie können so Ihr Logo, Bilder, Kontaktdaten und andere Informationen visuell in der Google-Suche platzieren.

Eine ebenfalls interessante Funktion ist, dass Kunden Rezensionen zum Unternehmen abgeben können. Diese können Sie für sich nutzen. Rezensionen schaffen eine Vertrauensbasis bei Neukunden. Viele Menschen orientieren sich an Hand von Rezensionen und Bewertungen. Hier liegt Ihre Chance von sich zu überzeugen. Haben Sie keine Angst vor Kritik. Ein Unternehmen, das auf Rezensionen antwortet und Bezug nimmt, macht einen positiven Eindruck.

Für den Kunden erscheint Ihr Unternehmen dann bei Google wie folgt

Facebook – Ihr “Online-Fanclub”

Facebook bietet als größtes soziales Netzwerk eine gigantische Plattform. Mit 28 Millionen aktiven Mitgliedern in Deutschland und 21 Millionen täglichen Nutzern, ist Facebook im Grunde der „Online-Fanclub“ Ihres Unternehmens. Es geht darum, die bestehenden Kontakte oder potentiellen Neukunden über Facebook zu erreichen und zu binden. Sie haben die Chance einen persönlicheren Kontakt aufzubauen und so Ihre Bekanntheit zu steigern. Ihre Markenbotschaften können Sie in lockerer Umgebung kommunizieren und Ihrer Zielgruppe einen Einblick hinter die Kulissen geben. Für das Facebook-Marketing setzen Unternehmen überwiegend eigene „Fanpages“, also kostenlose Unternehmensseiten ein. Zusätzlich können Sie bezahlte Werbeanzeigen schalten. Sie können auch Facebook-Gruppen für aktive Gespräche nutzen, in denen sich schon potentielle Interessenten zusammengefunden haben.

Um eine Unternehmensseite anlegen zu können, benötigen Sie ein persönliches Profil bei Facebook. Private Profile dürfen nicht zu kommerziellen Zwecken eingesetzt werden. Es muss im zweiten Schritt eine sogenannte „Fanpage“ für Ihr Unternehmen angelegt werden. Sie können hier neben Informationen, wie Öffnungszeiten, Dienstleistungsbeschreibungen und Kontaktdaten, sogar einen eigenen Shop oder Handlungsaufforderungen zur Kontaktaufnahme platzieren. Ist die Unternehmensseite erstellt, kommt es vor allem darauf an, regelmäßige Inhalte zu präsentieren. Diese sollten neben fachlichen Informationen, vor allem auch menschliche Aspekte haben. Orientieren Sie sich hier an den Fragen, die Ihre Kunden stellen. Und vergessen Sie nicht: Auch geschäftliche Entscheidungen basieren auf Emotionen und dem berühmten „Bauchgefühl“.

Facebook-Inhalte können verschiedene Formen annehmen:

  • Texte und Beiträge
  • Bilder/Videos
  • Links und Beiträge anderer Quellen
  • 360 Grad Bilder und Videos
  • Live-Übertragungen

Inhaltlich können folgende Themen berücksichtigt werden:

  • Unterhaltung, Information und Inspiration
  • Aktuelle Informationen wie Rabatte, Angebote und Events
  • Tipps und Tricks zu eigenen Produkten und Angeboten
Beispiel einer Facebook-Seite für Unternehmen

Versetzen Sie sich in Ihre Kunden hinein. Mit guten Inhalten werden Sie als hilfreicher Ratgeber und Experte zum Thema wahrgenommen. Kunden haben ebenfalls die Möglichkeit, Fragen direkt über das Netzwerk zu stellen und Bewertungen abzugeben.

Branchenbücher

Ein Branchenverzeichnis oder Branchenbuch ist ein nach Branchen geordnetes Verzeichnis von Unternehmen. Ein Branchenverzeichnis liefert üblicherweise alphabetisch geordnete Listungen von Unternehmen aus einer bestimmten Region. Diese ist wiederum nach Berufsständen unterteilt.
Sie können dieses kostenlose Vernetzungsangebot für sich nutzen. Branchenbücher im Internet, sind die Telefonbücher der heutigen Zeit. Meistens ist die Eintragung hier kostenfrei. Oftmals ermöglichen diese Einträge eine sehr gute Google-Platzierung. Zusätzlich verdrängen Sie mithilfe dieser Einträge Wettbewerber von der ersten Seite.
Geeignete Portale wären zum Beispiel:

Fazit

Sie können auch ohne Onlineshop oder Webseite kostenlose Onlineangebote nutzen. Eine Facebookseite ist beispielsweise kostenlos und kann anfangs als Webseitenersatz dienen. Probieren Sie hier welche Inhalte gut ankommen und welche Fragen Ihre Kunden mitbringen. Die Bedienung ist einfach und erfordert nicht viel Zeit. Zusätzlich können Sie sich bei Google My Business und in Branchenbüchern gut aufstellen, um schnell und einfach gefunden zu werden. Alle Verzeichnisse und Plattformen sind kostenlos. Es kann auf keinen Fall schaden, wenn man Sie dort findet. Denn wer mehr Präsenz zeigt, wird auch schneller vom Kunden entdeckt.

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Ihr Ansprechpartner:

Robin Apel
Geschäftsführer
Performance Medien
E-Mail: r.apel@pf-medien.de
Telefon: 02373 95950

Warum B2B Online-Marketing doch funktioniert

Warum B2B Online-Marketing doch funktioniert

4 Irrtümer über den digitalen Vertrieb an Unternehmen

Online-Marketing ist in aller Munde. Von Online-Shops, Produktverkäufen an den Endkunden, oder regionalen Geschäften, hört man immer wieder Erfolgsgeschichten. Steigende Absätze scheinen die klassischen Vertriebswege nach und nach abzulösen. Doch wie verhält es sich im sogenannten B2B-Geschäft, also dem Geschäft zwischen zwei Unternehmen? In diesem Beitrag durchleuchten wir die häufigsten Vorurteile.

Irrtum Nummer Eins:
Online Marketing lohnt sich nur im Direktverkauf an den Endverbraucher

Mit Plattformen wie Amazon, Ebay und unzähligen Online-Shops, scheint der Online-Handel an den Endverbraucher perfekt zu funktionieren. Die größten Netzwerke wie Facebook, YouTube und Instagram zielen ebenfalls auf die Kommunikation zwischen Privatpersonen und Endverbrauchern ab. Doch was ist mit Geschäftskontakten? Kann das sogenannte B2B Online-Marketing, also der Business-To-Business Vertrieb, online überhaupt funktionieren? Schauen wir uns die Möglichkeiten mal an.

B2B-Netzwerke nutzen

Es gibt Online-Netzwerke, die sich auf Geschäftsinhaber und Fachkräfte spezialisiert haben. Von den beliebtesten sozialen Netzwerken im B2B Bereich haben Sie bestimmt schon gehört: Xing und LinkedIn. Xing und LinkedIn sind die mitgliederstärksten online Berufsnetzwerke der Welt, mit mittlerweile über 3 Millionen Mitgliedern allein im deutschsprachigen Raum. Beide Plattformen sind kostenlos und bieten den Kontakt zu Entscheidern fast aller Branchen.

Es gibt spezifische Gruppen, in denen Sie sich austauschen können. Mit Sicherheit stoßen Sie hier nicht nur auf Kontakte, sondern auch auf Informationen zu aktuellen Themen Ihrer Branche. Leiden Sie auch unter dem Fachkräftemangel? Auch hier können Sie durch die Nutzung der Social Media Angebote profitieren. Durch den Kontakt in den Gruppen, in denen sich auch Facharbeiter aufhalten, knüpfen Sie Kontakte und können öffentlich Stellenangebote aussprechen.

Facebook nutzen

Doch nicht nur direkte B2B-Plattformen lassen sich für Ihren Vertrieb nutzen. Vergessen Sie nicht, dass jeder Geschäftsführer, Abteilungsleiter und Berufstätige auch Privatperson ist. Mit diesem Hintergrund öffnen Sie auch die größten Netzwerke der Welt als Werbeplattform. Nutzen Sie beispielsweise privat Facebook? Wenn ja, haben Sie selbst bestimmt schon relevante Beiträge gesehen, die Ihnen gefallen haben. Facebook können Sie im B2B-Vertrieb auf zwei Arten nutzen.

Zum einen können Sie durch eine regelmäßig gepflegte Unternehmensseite, dem Beitritt von Gruppen, sowie dem aktiven Teilen und Kommentieren von Beiträgen anderer Nutzer und Firmen als Fachmann und Experte Ihrer Branche auftreten. Über relevante Fachinhalte und interessante Hintergründe über Ihr Unternehmen, können Sie Vertrauen aufbauen und Kontakte für Ihren Vertrieb generieren.

Zum anderen lassen sich über Facebook perfekt gezielte Werbeanzeigen schalten. Über den Beruf, Interessen, oder andere demografische Daten lässt sich die Zielgruppe Ihrer Werbebotschaften genaustens eingrenzen. Sie möchten nur Geschäftsführer und Inhaber ansprechen? Kein Problem. Soll es der Einkauf sein? Auch kein Problem. Vielleicht möchten Sie Ihre Zielgruppe über Interessen wie Golfen oder Segeln ansprechen und Ihre Werbung dementsprechend anpassen. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

Inhaltsbasiertes Marketing (Content Marketing) nutzen

Als Wunderwaffe im B2B Geschäft lässt sich das sogenannte Content Marketing einsetzen. Hier geht es nicht darum mit einer kurzen Werbebotschaft zu überzeugen, sondern den potentiellen Kunden mit für ihn relevanten Inhalten zu begeistern. Das Konzept ist nicht neu. John Deere hat bereits Ende des 19. Jahrhunderts durch Magazine mit Tipps und Tricks für die Agrarwirtschaft gepunktet.

Durch inhaltsbasiertes Marketing erreiche Sie vor allem 2 Dinge:

  • Sie bauen Vertrauen zum Interessenten auf und positionieren sich als Experten
  • Sie können Inhalte zur Vertriebsvorbereitung nutzen und den potentiellen Kunden vorab mit wichtigen Informationen aufklären

Wichtig! Wechseln Sie beim Content Marketing die Perspektive. Beantworten Sie dringende Probleme in der Zielgruppe und gehen Sie weg vom Produktdenken. Unser kostenloses E-Book „3 Geheimtipps, die Ihren Vertrieb revolutionieren“ können Sie sich hier in der Download-Sektion herunterladen. Dort stellen wir drei praktische Applikationen zur Auswertung von Nutzfragen- und Verhalten vor.

Wiederansprache und Trichter nutzen

Mit einzelnen Maßnahmen und einer einmaligen Ansprache des Interessenten werden Sie je nach Ihrem Leistungsangebot nur wenige Erfolge verzeichnen. An diesem Punkt stellen viele Unternehmen die Bemühungen wieder ein und konzentrieren sich auf die klassischen Kanäle. Grund dafür ist, dass die Wiederansprache und ein durchdachter Verkaufstrichter falsch oder gar nicht eingesetzt werden. Denn vor allem im B2B-Bereich braucht es mindestens 5-7 Berührungspunkte bis zur Kontaktaufnahme.

Ein durchdachtes System vom sogenannten Remarketing – also der Wiederansprache eines Kontakts -, einem Verkaufstrichter mit Fachbeiträgen, Verkaufsseiten und automatisierten E-Mails ist unerlässlich. Diese Systeme können sehr komplex werden und erfordern professionelle Kenntnisse im digitalen Vertrieb. Sie sollten sich zu diesem Thema von einem Fachmann beraten lassen.

Irrtum Nummer Zwei:
Bei Unternehmen wird nur über persönlichen Kontakt entschieden

Im B2B-Bereich ist es oft so, dass lange Partnerschaften gepflegt und ausgebaut werden. Entscheidungsprozesse sind wesentlich komplizierter als im B2C-Bereich, also im Verkauf an den Endverbraucher. Schnell denkt man die Webseite wird oft nur besucht, wenn es um fehlende Adressen oder Telefonnummern geht. Für den langen Vertriebsprozess, der viel Beratung und Vertrauensaufbau braucht, scheint der persönliche Kontakt unerlässlich. Die Webseite und die Online-Kanäle kommen einem erst einmal zweitranging vor. Doch gibt es vielleicht Wege beide Welten zu verbinden? Ist es sogar möglich Neukunden online zu generieren? Werfen wir doch einen Blick auf die Fakten.

Egal ob Sie ein mittelständisches Unternehmen, oder eine Dienstleistungsfirma betreiben. Wenn Ihre Kunden und potentielle Vertriebspartner Sie nicht im Internet finden, kommt oft kein Kontakt zu Stande. Viele Kunden suchen im Netz nach potentiellen Unternehmen, informieren sich vorab über Leistungen und schauen auf Bewertungen. In der nebenstehenden Statistik sehen Sie wie stark digitale Medien den Entscheidungsprozess beeinflussen. Selbst Fachmessen können bei diesem Medium nicht mehr mithalten.

Der Entscheidungsprozess findet längst nicht mehr nur “offline” statt

hre Webseite als Online-Visitenkarte

Die eigene Webseite ist dabei ein Zeichen für Seriosität und wirkt professionell. Nicht nur Privatkunden lassen sich vom ersten Eindruck überzeugen, auch Firmen suchen im Internet nach geeigneten Partnern und Angeboten. Gerade Unternehmen sind im Vergleich zu Privatpersonen weniger spontan bei ihren Kaufentscheidungen. Es ist wichtig, Ihr Angebot klar und deutlich zu kommunizieren. Über Fachbeiträge, Infomaterialen und Branchennews, zeigen Sie Expertise und bauen Vertrauen auf. Wie schon weiter oben beschrieben, gibt es diverse Möglichkeiten zum Aufbau einer digitalen Vertriebsstruktur mit dem richtigen B2B Online-Marketing.

Ein B2B Online-Shop zur Zeitersparnis

Sie könnten in weiteren Schritten zusätzlich einen Onlineshop integrieren. Dass die Mehrheit der B2B Unternehmen Einkäufe online tätigt, ist kein Geheimnis mehr. Trotzdem haben noch immer fast die Hälfte der B2B Firmen keinen eigenen Online Shop. Von optimierten Prozessen würden Sie deutlich profitieren. Grade die Zeitersparnis ist hier das ausschlaggebende Argument. Kosten und Produktdaten sind schnell zu finden. Mit einem Online Shop ersparen sie anderen Unternehmen den Umgang mit Katalogen und sich selbst einen Teil der Beratungs- und Bestellzeit.

Irrtum Nummer Drei:
Geschäftsangebote lassen sich digital nicht emotionalisieren

Vor allem von Unternehmen wie Edeka bekommt man die emotionale Schlagfertigkeit in der Werbung immer wieder zu spüren. In den erfolgreichen Kampagnen werden emotionale Themen aufgegriffen, die den Verbraucher in den Bann einer Marke ziehen sollen. Gefühle werden mit der rationalen Kaufentscheidung verknüpft. Ist diese Emotionalisierung auch im B2B Online-Marketing möglich? Was ist mit rationalen, beratungsintensiven Produkten? Lassen Sie uns einen Blick auf die Möglichkeiten werfen.

Oft wird vergessen, dass auch im B2B-Bereich Menschen die Kaufentscheidungen treffen. Und genau die lassen sich nun mal von ihren Gefühlen leiten. Warum also nicht auch im B2B auf Emotionen setzen? Gerade hier sind Emotionen wichtiger denn je, um in der Masse von Anbietern herauszustechen. Schließlich geht es dabei vor allem um die Begeisterung für die Marke.

Ein Beispiel von Volvo zeigt, wie Storytelling auch im B2B Online-Marketing funktioniert. Überraschen Sie Ihre Kunden mit etwas Neuem. Mit Witz oder Emotion werden sich Ihre Kunden gerne Ihre Werbung anschauen und sie nachhaltig im Gedächtnis behalten. Vielleicht teilen Ihre Vertriebspartner die Werbung sogar mit anderen Kunden und Sie bekommen zusätzliche Reichweite.

Überzeugen Sie sich selbst:

Irrtum Nummer Vier:
Wenn ich mein Knowhow online stelle, mache ich mich überflüssig

Aus dem Bereich Online-Marketing hört man immer wieder die erstaunlichsten Sachen. Knowhow im Internet veröffentlichen, um Kunden zu gewinnen? Es hat doch einen Grund wieso man Patente anmeldet und Erfindungen schützen lässt. Ein neuer Trend im Internet ist, durch Erklärvideos und Fachbeiträge Knowhow preiszugeben und Kunden per Anleitung Wissen an die Hand zu geben. Denken die Unternehmen hier weit genug? Die Konkurrenz schläft schließlich nicht. Was könnte es für einen Vorteil haben Knowhow preiszugeben? Schauen wir uns die Vor- und Nachteile einmal an.

Die Nachteile von „Content-Marketing“

Wie fast alle nützlichen Dinge hat auch das inhaltsbasierte Marketing, das sogenannte Content-Marketing, seine Schattenseiten. Wenn Sie neben nützlichen Problemlösungen für Ihre Zielgruppe auch transparente Informationen und Inhalte zu Ihren Angeboten ausspielen, ist diese Information natürlich frei verfügbar. Auch für den Wettbewerb. Daher sollten Sie natürlich keine Konstruktionspläne oder Ihre neusten Ideen im Internet veröffentlichen, das wäre zu viel des Guten. Ein bisschen Extra-Information bietet jedoch für beide Seiten einen Mehrwert. Sie stellen Produkte her, die im Anschluss von einer anderen Firma verbaut werden? Perfekte Voraussetzungen, um beispielsweise Einbauanleitungen zum Download auf Ihrer Webseite anzubieten oder sogar kurze Erklärvideos zu produzieren.

Neben den frei verfügbaren Informationen brauchen Sie zusätzliche Zeit und redaktionelles Personal zur Umsetzung der Inhalte. Um Kunden und Interessenten bei Laune zu halten, sollten regelmäßig neue Medien erstellt werden. Auch die Qualität muss passen. Es ist wichtig, die Kundenperspektive einzunehmen und problemlösender Lehrer, statt Verkäufer zu sein. Auch in diesem Bereich kann es sich lohnen, einen Fachmann zu befragen.

Die Vorteile von „Content-Marketing“

Doch keine Angst, es kann sich lohnen diese Inhalte im B2B Online-Marketing bereitzustellen. Ein großer Vorteil ist, dass Sie sich mit den richtigen Beiträgen als Experte und Fachmann der Branche positionieren. Aus dieser Position heraus können Sie ideal beraten und leichter Vertrauen zu potentiellen Kunden aufbauen.

Ein weiteres Plus bietet die Qualifizierung von Kontakten. Stellen Sie sich vor, es würden nur noch gut informierte Kunden anrufen, die bereits wissen was sie möchten und die genau in Ihre Wunschvorstellung passen. Durch die richtigen Inhalte, in Verbindung mit einer guten Nutzerführung, kann dies erreicht werden.

Zusätzlich können diverse Servicefragen auch für bestehende Kunden beantwortet und rund um die Uhr bereitgestellt werden. Sie sparen so wertvolle Zeit der Vertriebs- und Servicemitarbeiter ein. Und das ist noch nicht alles. Wertvolle Inhalte bewegen Kunden dazu, Ihre Webseite öfter zu besuchen. So bleiben Sie im Kopf und bauen Vertrauen auf.

Beispiel

Quelle: YouTube.de

Neben vielen anderen, kann man OBI als gutes Beispiel erwähnen. Der Baumarkt bietet auf seinem YouTube Kanal zahlreiche Anleitungen, die Handwerker und Endverbraucher gleichermaßen ansprechen. Auch andere Unternehmen nutzen Blogs, Fachbeiträge in Branchengruppen und Serviceinhalte zur Gewinnung von Interessenten. Wichtig ist, die Erfolge genau zu analysieren und laufend zu optimieren. Nur so bringt diese Art des B2B Online-Marketings auch die gewünschte Wirkung.

Fazit

Wir hoffen wir konnten Ihnen einige Vorurteile des B2B Online-Marketings neutralisieren und Ihnen Mut machen neue Wege zu gehen. Sie können durch Online-Marketing nichts verlieren. Gerade im B2B Bereich ist es nützlich auf das Internet zu setzen und so Kontakte zu pflegen und einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen. Geben Sie Ihren potentiellen Vertriebspartnern ein gutes Gefühl und bauen Sie durch Online-Marketing Vertrauen auf. Von der Kundenqualifizierung, über die Generierung von Kontakten, bis hin zum Online-Verkauf und Service. Alles ist möglich. Trauen Sie sich den Schritt in die digitale Welt zu machen und nutzen Sie die Vorteile für Ihr Unternehmen. Viel Erfolg!

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Ihr Ansprechpartner:

Robin Apel
Geschäftsführer
Performance Medien
E-Mail: r.apel@pf-medien.de
Telefon: 02373 95950

Umsatzsteigerung mit dem Facebook Pixel

Umsatzsteigerung mit dem Facebook Pixel

Viele Unternehmen setzen es bereits erfolgreich ein.
Doch was steckt dahinter?

Mit Facebook als Werbeplattform ist es möglich, eine bestimmte Personengruppe festzulegen, um dieser gezielt Werbung zu präsentieren. Sie können Kategorien wie Standort, demografische Merkmale und Interessen angeben- hier hilft das Facebook Pixel. Jeder der eine Website besitzt, kann mit dem Tool herausfinden, welche Inhalte beim Kunden wie gut ankommen und kann diese dann gezielt bei genau diesem Kunden, plattformübergreifend, bewerben. Das Pixel bietet außerdem die Möglichkeit mit einem potentiellen Kunden mehrfach in Kontakt zu treten. Dem Kunden werden hier Angebote auf Facebook gezeigt, an denen er bereits auf Ihrer Webseite Interesse hatte.In diesem Beitrag wird erklärt, was der Facebook-Pixel ist, welche Vorteile er bietet, wie ihn andere Unternehmen erfolgreich einsetzen und wie die aktuelle Rechtslage in Zusammenhang mit der DSGVO von Experten eingeschätzt wird.

Facebook-Pixel. Was ist das?

Das Facebook Pixel ist ein Code, der in Onlineshops und auf Webseiten platziert werden kann. Er sammelt mit Hilfe von Cookies und Web-Beacons Daten über die Besucher der Seiten, das geschieht völlig kostenlos. Unternehmen können so gezielten Content für bestimmte Zielgruppen auf Facebook anbieten und effektive Werbeanzeigen schalten. Die Werbung ist dann auf den Geschmack des Nutzers zugeschnitten und schlägt Produkte vor, die den Kunden ansprechen. Kaufabbrüche werden durch die Reaktivierung des Interessenten verringert. Indem der Kunde gezielte Werbung zu den Angeboten erhält, die er sich bereits angeschaut hat besteht durch die Erinnerung eine höhere Kaufbereitschaft. Der Kunde kann so auf keinen Fall seinen Warenkorb vergessen.
Der Einsatz des Facebook Pixels im Onlinemarketing ist momentan nicht wegzudenken. Gezielte Facebook Werbung ist für viele Unternehmen eines der wichtigsten Werkzeuge im Marketing-Mix.

Durch die gesammelten Daten kann das Pixel dabei helfen:

  • Daten über den Besucher der Website zu sammeln, um im Anschluss bessere Anzeigen zu schalten, die auf das Publikum zugeschnitten sind.
  • Die Käufe zu messen, die durch die Anzeige auf Facebook generiert wurden.
  • Remarketing zu betreiben: Nutzern, die bereits Kontakt mit dem Shop hatten, wird erneut Werbung gezeigt.
  • Klicks auf der Webseite zu generieren, indem gezielt das Interesse der Kunden angesprochen wird.
  • Werbekampagnen gezielt auf kaufbereite Zielgruppen auszurichten und dadurch interessante, personalisierte Werbung bieten, die den Kunden anspricht.

Vorteile. Gewinn. Nutzen.

Die Nutzererfahrung auf der Webseite und bei der plattformübergreifenden Kommunikation wird für den Kunden durch das Pixel deutlich verbessert, da das Unternehmen weiß auf welche Fragen es eine Antwort liefern muss. Werbung wird interessanter. Inspiration, Tipps & Tricks, sowie Angebote, passend zu den Interessen der Besucher. Gut für’s Geschäft und gut für die Zielgruppe.

  1. Konversionen sind messbar

Durch das Pixel weiß man genau, wie hoch die Konversionsrate ist, nachdem ein Nutzer auf die Werbeanzeige geklickt. Das Unternehmen bekommt einen Einblick darüber, wie der Besucher mit dem Shop, dem Kontaktformular, oder anderen Angeboten interagiert. Das Pixel ist hier nicht an ein einzelnes Gerät gebunden. Er erkennt, wenn ein Nutzer ihre Website über ein mobiles Gerät anschaut, aber den Kauf zum Beispiel am PC abschließt.
Mit dieser Information hat man sofort einen Überblick über Investitionen und Arbeit, die nötig ist, um einen Kunden zu gewinnen und ihn zu halten bzw. zu reaktivieren. Vorteil ist hier auch die Kundenbindung. Ist ein Kunde mit den Inhalten, die ihm gezeigt werden zufrieden und sammelt so positive Eindrücke, die mit der Marke verbunden werden, wird das die Kaufentscheidung fürs nächste Produkt beeinflussen.

  1. Effiziente Anzeigen schalten

Das Facebook Pixel erfasst das Verhalten und demografische Daten des Nutzers. Diese sind hierbei aber datenschutzrechtlich nur für Facebook und nicht für das eigene Unternehmen sichtbar. Mit jedem Nutzer, der erfasst wird, erstellt Facebook eine sogenannte “Custom Audience”, also eine individuelle Zielgruppe. Diese Zielgruppe besteht aus den eigenen Seitenbesuchern und Interessenten des Webseiten- und Werbeangebots. Durch die Eingrenzung der Zielgruppe, ist es nicht nur möglich Nutzer gezielter und mehrfach anzusprechen, sondern auch “lookalike Audiences” zu erstellen, also Kunden, die Ihren bestehenden Kunden im Online-Verhalten und demografischen Merkmalen ähnlich sind. So können in Zukunft neue potentielle Kunden angesprochen werden, die ähnliche Interessen haben und einer ähnlichen demographischen Gruppe angehören. Facebook findet so heraus, welche Nutzer passende Kunden für Ihr Unternehmen sind. Sie können das Wissen über Ihre Zielgruppe nutzen, um Kunden mit einer hohen Kaufbereitschaft gezielt mit passender Werbung anzusprechen.  Dies hilft dabei, die Basis potenzieller Kunden, und im Regelfall Ihren Umsatz, signifikant zu erhöhen.
Dabei gilt: Desto länger das Facebook Pixel genutzt wird, um so effizienter werden die eigenen Werbeanzeigen.

  1. Retargeting nutzen

Die Facebook Pixel sind nicht nur für die Neukundengewinnung interessant, sie helfen auch dabei Kunden, die Ihre Seite bereits besucht haben, erneut zu erreichen. So ist es zum Beispiel möglich, Nutzern Werbung für genau jenes Produkt zu zeigen, dass sie in den Einkaufswagen gelegt haben, ohne den Kaufprozess abzuschließen. Interesse hat der Kunde bereits am Produkt. Durch die Erinnerung über andere Kanäle kommt es im Nachhinein oft doch noch zum Abschluss des Kaufes. Durch dieses Retargeting werden Kauf- und Kontaktabbrüche verringert, indem der Kunde reaktiviert wird und man ihm wiederholt das Angebot seiner Wahl ins Gedächtnis ruft.
Es wird so außerdem vermieden Nutzer anzusprechen, die kein Interesse am Produkt haben. Statt Quantität steht zielorientiertes und effizientes Werben im Mittelpunkt. So können Sie Ihr Budget an den richtigen Stellen einsetzen, um mehr Umsatz zu generieren.

Mit dem Facebook Pixel besteht natürlich auch die Möglichkeit, Verkäufe auszuwerten und so Kennzahlen über die Rendite Ihrer Werbung zu erhalten.  Sie arbeiten zielgruppeneffizient und binden den Kunden so gleichzeitig an die Marke.

Bedenken. Alternativen. Möglichkeiten.

Oft bestehen durch das Facebook Pixel durch die neue Datenschutzverordnung- kurz DSGVO  Bedenken. Ist es legal diese Informationen über die Nutzer der Website zu sammeln? Ein stark diskutiertes Thema ist und bleibt die Frage, ob für Cookies eine explizite Einwilligung nötig ist. Das Ganze ist zur Zeit Auslegungssache. Eine verbindliche gerichtliche Entscheidung steht noch aus. Würde es aktuell zu einem Gerichtsverfahren kommen, müssten etliche Fragen geklärt werden- Experten sprechen von bis zu 6 Jahren bis die ersten Urteile zu diesem Thema fallen werden. Bis dahin bleibt Spielraum, um die Gunst der Stunde zu nutzen!

Datenschutzexperten wie Dr. Florian Schneider raten: “Erstens müssen die Besucher der Website über die Nutzung des Facebook-Pixels ausreichend aufgeklärt werden, z.B. in der Datenschutzerklärung der Website. Zweitens muss den Besuchern durch einen Opt-Out die Möglichkeit gegeben werden, der Verwendung des Facebook-Pixels zu widersprechen […], man kann derzeit aus datenschutzrechtlicher Sicht nur raten […] die Verwendung des Facebook-Pixels in der Datenschutzerklärung hinreichend transparent zu machen. Außerdem sollte man sich fortlaufend über Neuerungen und datenschutzrechtliche Hintergründe informieren[…]” (Schneider im Interview mit den OMR).
Ab 2019 wird die Datenschutz-Grundverordnung noch einmal verschärft, Sie benötigen nicht nur die Einwilligung des Nutzers Cookies setzen zu dürfen, sondern auch einen Opt-Out-Link auf der Startseite, der dem Besucher erlaubt, dieses Einverständnis im Nachhinein zu widerrufen. Das Unternehmen darf, nach dem Widerruf des Kunden keine Informationen mehr sammeln und muss den Kunden erneut nach seiner Einwilligung fragen, um Cookies auf der Webseite anwenden zu dürfen.

Die aktuellen Vorgaben können Sie so umsetzen:

  1. Beim Aufruf Ihrer Website werden die Nutzer um die Einwilligung in den Einsatz des Facebook-Pixels gebeten (z.B. im Cookie Hinweis oder durch eine Einblendung auf der Website).
  2. Erst wenn die Nutzer eingewilligt haben (z.B. per Klick auf „Einverstanden“ oder „Ok“), darf das Facebook-Pixel in die Website eingebunden werden.
  3. Wenn der Nutzer dem Einsatz des Facebook-Pixels nachträglich widersprechen möchte, klickt er in Ihrer Datenschutzerklärung auf einen „Facebook-Pixel-Opt-Out“-Link. Dadurch wird das „Facebook-Pixel-Opt-In“-Cookie gelöscht und die Bitte zur Einwilligung für die Benutzung der Cookies erscheint erneut.

Sprechen Sie bei spezifischen Fragen dazu bitte einen Anwalt an. Die Angaben dieses Beitrags dienen als praktische Orientierungshilfe und ersetzen keine Rechtsberatung.

Fallbeispiele.
Wie bewältigen andere Unternehmen dieses Problem?

Wirft man einen Blick auf die großen Fische im Geschäft, wie zum Beispiel Amazon oder Zalando, fällt auf, dass auch ohne explizite Zustimmung des Nutzers Cookies gesetzt werden.

(Quelle: www.amazon.de, Stand: Oktober 2018)

Haben Sie den Hinweis entdeckt? Unscheinbar wird nur eine Hinweisleiste eingeblendet, die bei den Werbeanzeigen fast untergeht. Indem der Nutzer die Seite besucht, erklärt er sich mit den Cookie Bestimmungen einverstanden.

Auch beim Onlineshop-Riesen Zalando findet sich dieser Hinweis:

(Quelle: www.zalando.de, Stand: Oktober 2018)

Zugegeben: Der Hinweis ist nicht unbedingt gut sichtbar. Wer auf Nummer sicher gehen möchte kann sich hier zum Beispiel an Media Markt orientieren.

Der Hinweis wird gut sichtbar im unteren Drittel der Seite eingeblendet und der Besucher muss zustimmen damit der Hinweis verschwindet und er sich ungestört auf der Seite umsehen kann. Hier wird eine direkte Einwilligung des Nutzers eingefordert.
Gleichzeitig kann der Nutzer in den Datenschutzhinweisen der Seite genau nachlesen, welche Tools verwendet werden und welche Daten erhoben werden.

(Quelle: www.mediamarkt.de, Stand: Oktober 2018)

Vergangenheit. Gewohnheit. Zukunft

Im Handel wird praktisch schon immer eine fast identische Informationssammlung betrieben, um am Kunden dran zu bleiben. “Name, Adresse, Telefonnummer bitte hier eintragen”, wer kennt es nicht? Meist verknüpft mit Gutscheinen, Tombolas oder Werbegeschenken nutzen Unternehmen schon immer die Möglichkeit, mit privaten Informationen des Kunden Werbung anzupassen und im Gedächtnis des Kunden zu bleiben.

Für den Mittelstand im B2B-Geschäft, bieten Messen gleichermaßen eine gute Möglichkeit Kontakt zum Kunden aufzubauen. Erst vor Ort und anschließend durch das Zuschicken eines Kataloges oder Infomaterials zum eigenen Angebot.
Mitgliedersysteme, Kundenkarten oder Gutscheinsysteme gibt es heute fast bei jedem Unternehmen. Kunden geben Informationen ab, um Vorteile zu haben.
Fast die Hälfte der deutschen Haushalte besitzt bereits eine Payback-Karte, zeigt eine Umfrage der Sozialforscher von TNS Emnid. Immerhin ein Fünftel der Haushalte hat eine Ikea-Family- Karte, auf Platz drei liegt knapp dahinter die Deutschland Card. Die analogen Systeme sind mittlerweile so etabliert, dass sich niemand mehr Gedanken um die Informationen macht, die man durch den Einsatz solcher Karten beim täglichen Einkauf von sich gibt. Es werden Umsatzdaten und Nutzerprofile erstellt- so erhalten etwa Familien mit kleinen Kindern andere Angebote als Singlehaushalte.

Neun von zehn Befragten der Erhebung „Generation Mitte“ des Allensbach-Instituts fürchten sich zwar allgemein vor Datenmissbrauch, doch mehr als jeder Sechste gab an, freiwillig persönliche Informationen an Bonusprogramme gegeben zu haben. Das Vertrauen in die Unternehmen scheint groß zu sein und der Kunde ist dankbar für Rabatte und zugeschnittene Werbung.
Nicht anders sieht es im digitalen Zeitalter mit Cookies und Facebook Pixeln aus.

Mit Hilfe des Facebook Pixels können Kunden zum Beispiel im Falle von Rabattaktionen, die früher durch einen Brief mitgeteilt wurden, heute sofort zielgenau in Kenntnis gesetzt werden. Artikel die letzte Woche im Warenkorb gelandet sind und nicht gekauft wurden, können erneut ins Gedächtnis gerufen werden und dazu mit Angeboten verknüpft werden, um doch einen Kaufabschluss zu erzielen.

Fazit

Mit Facebook als Werbeplattform ist es möglich, eine bestimmte Personengruppe festzulegen, um dieser gezielt Werbung zu präsentieren. Sie können Kategorien wie Standort, demografische Merkmale und Interessen angeben- hier hilft das Facebook Pixel. Jeder der eine Website besitzt, kann mit dem Tool herausfinden, welche Inhalte beim Kunden wie gut ankommen und kann diese dann gezielt bei genau diesem Kunden, plattformübergreifend, bewerben. Das Pixel bietet außerdem die Möglichkeit mit einem potentiellen Kunden mehrfach in Kontakt zu treten. Dem Kunden werden hier Angebote auf Facebook gezeigt, an denen er bereits auf Ihrer Webseite Interesse hatte.In diesem Beitrag wird erklärt, was der Facebook-Pixel ist, welche Vorteile er bietet, wie ihn andere Unternehmen erfolgreich einsetzen und wie die aktuelle Rechtslage in Zusammenhang mit der DSGVO von Experten eingeschätzt wird.

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