Die Influencer der SHK-Branche: Die Zielgruppe Architekten

Das müssen Hersteller in der Markenkommunikation für Architekten & Planer jetzt beachten
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  • Robin Apel, Geschäftsführer
  • PF Performance Medien GmbH

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Inhaltsverzeichnis

In der SHK-Branche galt bisher immer noch der dreistufige Vertriebsweg: Der Hersteller liefert an und ist abhängig vom Großhandel, der wiederum mit dem Endkunden und den professionellen Verarbeitern agiert. Mit diesen Vertriebsstrukturen gingen lange Zeit auch strikt festgelegte Kommunikationswege einher. So fokussierte sich der Hersteller zumeist einzig und allein auf die Markenkommunikation an den Großhändler. Kein Wunder,  galt der Großhandel  bis vor Kurzem immerhin noch als die logistische und informatorische Schnittstelle zwischen Herstellern, Verarbeitern und Endkunden schlechthin. 

Doch die Digitalisierung macht auch vor den Vertriebsstrukturen der SHK-Branche keinen Halt. Im Gegenteil. Sie revolutioniert, transformiert und eröffnet insbesondere Herstellern plötzlich ganz neue Möglichkeiten der Markenkommunikation. Der Vertrieb im digitalen Zeitalter ist multidimensional und vielschichtig. Hersteller können und müssen immer unabhängiger vom SHK-Großhandel mit Endkunden, Verarbeitern und sogar Architekten und Planern in Kontakt treten. 

Hinweis:
Dieser Artikel ist Teil unseres SHK Branchenreports, in dem wir jede einzelne Zielgruppe im mehrstufigen Vertrieb aus Herstellersicht in den Blick nehmen. Detailliert, übersichtlich und verständlich. Die Kapitelübersicht finden Sie am Ende dieses Beitrags.

In diesem Teil der Analyse beschäftigen wir uns mit der Zielgruppe der Architekten und Planer und klären, wieso gerade diese Gruppe im mehrstufigen Vertrieb eine zentrale Rolle für die Markenkommunikation von SHK-Herstellern spielt.

Architekten und Planer: Die Influencer der SHK-Branche

Architekten und Planer haben oft den Erstkontakt zu Bauherren und können entscheidende Design- und Markenimpulse für die spätere Produktauswahl geben. Angesichts ihrer Schlüsselposition innerhalb der SHK-Branche ist es absolut sinnvoll, dass viele Hersteller bereits auf eine intensive Architektenkommunikation setzen. Doch auch hier ändern sich die Kommunikations- und Informationsbeschaffungskanäle. Die Zeiten in denen Architekten und Planer für die nötige Inspiration zig Print-Magazine durchblättern oder etliche Offline-Messen besuchen mussten, sind vorbei. Längst sind Instagram, Pinterest, Online-Fachmagazine und Blogs für diese Zielgruppe die Inspirationsquelle Nummer 1.

Für Hersteller bedeutet das, dass sie ihre Architektenkommunikation in den digitalen Raum verlagern müssen.
Treten Sie dort auf, wo Architekten suchen: auf Instagram, Pinterest und in Fachmagazinen.

Digitale Chancen für die Einbindung der  Zielgruppe Architekten und Planer

1. Aktive Vernetzung über soziale Medien

Zielgruppe Architekten: Instagram als Inspirationsquelle

Zielgruppe Architekten: Facebook als Inspirationsquelle

Nutzen Sie LinkedIn, Xing, Facebook und Instagram für eine aktive Vernetzung mit den „Influencern“ der SHK-Branche. „Aktiv“ inkludiert in diesem Fall auch ein aktives Community Management. Beantworten Sie Fragen und Kommentare möglichst direkt und zeitnah, um in direktem Kontakt zu bleiben und die digitale Architektenkommunikation anzuregen. Darüber hinaus bieten soziale Medien auch die Möglichkeit, Einladungen zu Events auszusprechen und Architekten zu Online- und Offline-Veranstaltungen einzuladen.

 


2. Aufbau einer dauerhaften Schnittstelle über ein Online-Magazin

Architekten und Planer nutzen das Internet eher zur Inspirations- und Ideensuche, als für den tatsächlichen Einkauf eines Produkts. Ein Online-Magazin mit regelmäßigem, hochwertigen und relevanten Content ist das ideale Format, um eine dauerhafte Schnittstelle zwischen Herstellern und Planern zu schaffen und die Markenbindung zu verstärken. Die Chancen stehen gut, dass Architekten, die Ihr Online-Magazin zu Inspirationszwecken lesen, dessen Inhalte auch dem Endverbraucher präsentieren und Entscheider zum Produktkauf „inspirieren“.

3. Soziale Medien: Inspirieren und Neugierde wecken

Bauen Sie Facebook, Instagram und Pinterest als Kernplattformen auf, um mit Architekten und Planern in Kontakt zu treten. Wecken Sie die Neugierde der Kreativen und inspirieren Sie – und zwar nicht durch plakative Werbung, sondern durch die Präsentation neuester Ideen und Produktinnovationen. Sinnvoll ist es zudem, Werbekampagnen zu schalten, die gezielt auf Planer und Architekten zugeschnitten sind.

4. Gezielte Ansprache über visuelle und textbasierte Kommunikation

Jede Zielgruppe hat andere Interessen und dementsprechend andere Konsumpräferenzen. Um jede Zielgruppe optimal und passgenau ansprechen zu können, gilt es, diese zu identifizieren und zu bedienen. Während für den DIY-Kunden vielleicht noch das Amateur-Heimwerker Video von zuhause ohne viel Fachgesimpel die erste Wahl ist, fühlt sich die Gruppe der Architekten von professionell produzierten und informativen Produktvideos angesprochen (ein Beispiel finden Sie hier). Hersteller, die Architekten und Planer digital einbeziehen und eine erfolgreiche Digitalstrategie fahren möchten, gehen auf die Sehgewohnheiten dieser Zielgruppe ein. Produzieren Sie hochwertige Bildwelten, Produktvideos und informative, professionelle Texte, die Experten überzeugen und inspirieren. 

Weitere Artikel zur SHK Branche aus dieser Reihe:

Teil 1: SHK Branche: Diese 5 neuen Digitalstrategien müssen Hersteller jetzt kennen 
Teil 2: Als SHK Hersteller erfolgreich mit B2C Marketing 
Teil 3: Dreistufiger Vertriebsweg mit SHK Verarbeitern: So gelingt Ihnen die Digitalisierung jetzt
Teil 4: Die Influencer der SHK-Branche: Die Zielgruppe Architekten
Teil 5: Die Zukunft des klassischen SHK Großhandels 
Teil 6: Der neue Player der SHK Branche: Der Online-Großhandel

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